Inspire me, Kambodscha!

Exotisch und sogar ein klein wenig mystisch – so wirkt Kambodscha auf seine Besucher. Kein Wunder, denn die Jahrtausende alte Kultur der Khmer ist eindrucksvoll, und Bauwerke wie Angkor Wat lassen einen einfach nur staunen. Kambodscha hat sich mittlerweile auch unter Luxusreisenden zum Trendziel gemausert und kann in Sachen Hotels ganz schön aufwarten. Diese Bilder zeigen, weshalb dem südostasiatischen Land alle Herzen zufliegen!

Die Salzfelder von Kampot im Süden von Kambodscha sind vor allem in der Trockenzeit von November bis Mai einen Ausflug wert. Dann sind sie größtenteils frei von Wasser und man kann die Arbeiter beim Abtragen des Salzes beobachten. Agenturen vor Ort bieten auch Touren an, bei denen Besucher Infos über die Salzproduktion erhalten. Übrigens: In Kambodscha werden jährlich 800.000 bis 900.000 Tonnen Salz produziert. Verbraucht werden im Land nur neun Tonnen. Da bleibt genug für ein kleines Mitbringsel übrig!

Für eine Hauptstadt bietet Phnom Penh einen interessanten Mix aus Geschäftigkeit und Entspannung. Die gut 1,5 Millionen Einwohner verteilen sich auf einer Fläche, die nur etwa halb so groß wie Hamburg ist. Viele ältere Gebäude erinnern an die französische Kolonialzeit, was der Stadt ein schönes Flair verleiht. Zum Stadtbild gehören neben den Gedenkstätten über die Schreckenszeit der Roten Khmer auch unzählige Tempel und in Orange gekleidete Mönche.

Auf dem Tonlé-Sap-See wohnt man ungewöhnlich: in schwimmenden Dörfern. Die bunten Hausboote sind schöne Fotomotive, und ein Besuch an Südostasiens größtem See ist überaus spannend. Die Menschen dort leben ausschließlich auf dem Wasser und handeln von Booten aus mit Waren, vor allem Fisch, denn der Tonlé-Sap-See gehört zu den fischreichsten Gewässern der Erde.

Wenn man das Nordufer des Tonlé-Sap-Sees erreicht hat, ist nicht mehr weit bis nach Angkor Wat. Die weltweit größte Tempelanlage bei Siem Reap wurde um das 12. Jahrhundert nach Christus erbaut und besitzt noch heute eine große Bedeutung. Wer glaubt, Angkor Wat allein ist riesig, hat noch nicht die gesamte Region Angkor gesehen, die lange Zeit Hauptstadt Kambodschas war. Sie gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe und erstreckt sich über rund 200 Quadratkilometer. Tipp: Der Sonnenaufgang taucht die Tempel in ein besonders schönes Foto-Licht!

Farbenmeer: Ein Großteil der kambodschanischen Bevölkerung lebt von sehr wenig Geld. Ihr Einkommen bestreiten viele von ihnen mit der Fischerei. Entsprechend pflegen und reparieren die Fischerfamilien ihre Netze mit großem Aufwand. Sowohl der Tonlé-Sap-See als auch der Mekong gelten als besonders fisch- und artenreich. Typische kambodschanische Gerichte sind übrigens nicht teuer und bieten einige kulinarische Highlights – für Abenteuerlustige und ganz normale Esser.

Der Geschichte Kambodschas kommt man am besten im National Museum in Phnom Penh auf die Spur. Ein Besuch in dem imposanten, tempelartigen Gebäude in der Straße 13 im Zentrum der Stadt hilft, die bewegte Vergangenheit des Landes besser zu verstehen. Und auch Kunst-Fans kommen hier auf ihre Kosten: Das Museum beherbergt eine große Sammlung alter Khmer-Kunst. Nicht verpassen: den wunderschön gestalteten Innenhof.

Die Stern-Seerose ist ein typischer Gast auf Teichen und stillen Seen in Südostasien. Wer Angkor Wat besucht, kommt an ihnen quasi nicht vorbei. Um den allgemein bekannten Blick auf den riesigen Tempel-Komplex erhaschen zu können, muss man sich direkt hinter einem riesigen Teich mit den rosaroten Schönheiten platzieren. Im richtigen Winkel aufgenommen machen sie das Bild erst perfekt. Lokale Fischer treffen die Lotus-Gewächse auch auf ihren täglichen Fangtouren.

Shopping Bags raus: Kambodschanische Märkte sind ein Mekka für Souvenirs jeglicher Art. Kleine Mitbrinsel wie Tee, Aroma-Öle, Seifen oder auch Kaffee werden gern in kunterbunten, handgemachten Boxen angeboten. Ebenso gut shoppen kann man auch in inhabergeführten Läden, etwa in Siem Reap. Viele schöne Dinge, etwa Seidentücher oder Portmonnees aus dem edlen Stoff sind dort zu für kleines Geld zu haben. Das Gefühl das man hat, wenn man sich das Tuch zu Hause später wieder umbindet, ist jedoch unbezahlbar!

Na, hat die Magie der Bilder gewirkt? Hier gibt es weitere Infos über Kambodscha: www.tourismcambodia.com