LuxusLive: Malediven VIP Famtrip by Ulli Fink

Erlebt und erzählt von Melanie Haaß

Spitze Jubelschreie aus der Schweiz

Es war schlichtweg ein kleines Weihnachtswunder, als kurz vorm Jahreswechsel die erste Reise-Einladung seit sehr, sehr langer Zeit eintrudelte. Auf die Malediven, ins neue Resort Kagi Maldives Spa Island, nach Crossroads und ins Conrad Maldives Rangali (samt The Muraka!) sollte es mit Ulli Fink Tourism Marketing und Edelweiss Air gehen... juchhuuuuuu! Und so machten sich zwölf reise-ausgehungerte Touristik-Profis Ende Januar auf die einwöchige Reise ins Paradies – Top-Verkäufer von Schweizer Reisebüros und Veranstaltern sowie ein Edel-Experte aus einem grenznahen deutschen Reisebüro. Kaum angekommen, wurde die gedrückte Stimmung aus der Heimat über Bord geworfen, der Sonnenschein begierig aufgesogen und die unzähligen kulinarischen Verlockungen genossen. Natürlich immer unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen bei An- und Abreise und in den Resorts. Das wirkte: Auf dieser Reise wurden aus zuvor unbekannten Kollegen echte Freunde, die sogar gemeinsam verlängern wollten.

"Als die kurzfristige Einladung kam, hatte ich keinerlei Bedenken und habe vor Freude keine Sekunde gezögert ­­– zumal es auch meine erste Reise auf die Malediven ist und wir die Destination neu und momentan sehr erfolgreich verkaufen” Nadine Eberle · Senior Travel Expert Dreamtime Baden

Kagi Maldives Spa Island


Erster Stop: Wellness-Paradies
“Chapeau ­­– es ist sicher nicht einfach, in diesen Zeiten ein Resort neu zu eröffnen! Mit Anlauf-Hürden muss man anfangs rechnen, aber das Resort ist ein sehr gutes Produkt. Dass zum Beispiel die Sonnenschirme wegen Covid-19 noch im Zoll hängen, da kann wirklich keiner etwas dafür.” Sabrina Schöb · Kundenbetreuerin Kuoni Reisebüro Zürich Bellevue

Kagi Maldives Spa Island

Niedlich: Die kuschelige Resort-Insel im Nord-Male-Atoll hat man in etwa drei Minuten ruhigen Schrittes umrundet. Und dann hatten wir die Insel für zwei Nächte auch noch ganz und gar für uns allein! Das Resort, das man in 60 Minuten per Speedboat oder in 15 Minuten mit dem Wasserflugzeug erreicht, ist im vergangenen November neu eröffnet worden und gehört zu Crown & Champa Resorts, die zehn Resorts für unterschiedliche Zielgruppen anbieten – darunter Kudadoo und Hurawalhi. Kagi Maldives Spa Island ist ganz eindeutig für Couples und Wellness-Fans positioniert. Jede der 50 Villen hat ein privates Deck mit Plunge-Pool, Liegen und direktem Zugang zur Lagune oder zum Ozean und maximal möglicher Privatsphäre. Die zehn Beach Villen blicken alle Richtung Sonnenaufgang. Das gesamte Design der Anlage ist hell, modern, gemütlich und luxuriös mit maledivischen Elementen. Die Außenbäder haben nicht nur eine Regendusche, sondern auch eine große Badewanne für ein romantisches Bad unterm Sternenhimmel. Ein wenig vermissten die Teilnehmer USB-Anschlüsse in den Villen und eine Dusche am privaten Sundeck mit Plunge-Pool und Meerzugang, aber diese Kleinigkeiten wurden durch die Herzlichkeit und Service-Orientierung des gesamten Personals mehr als ausgeglichen. Flexibilität wird hier gelebt: Im vorgegebenen Restaurant-Menü Zutaten auszutauschen, wegzulassen oder hinzuzufügen war nicht nur kein Problem, sondern wurde aktiv angeboten. Und: Der Strand ist puderzuckerweiß und weich, die Palmen-Schaukel, die ins Meer ragt, ein Instagram-Hotspot deluxe! Sinnbildlich könnte man auch sagen, die Schaukel steht für die gesamte kleine Insel, die einfach ein traumhaftes Fleckchen ist, um die Seele baumeln zu lassen!

Kagi Maldives Spa Island


Baani Spa

Kagi Baani Spa

Nicht nur architektonisch ein echter Hingucker, sondern schlicht "the place to be" im Resort. Hier schlägt das Herz von Kagi Maldives Spa Island, hier spürt man die Philosophie der Insel. An jeder Stelle der Holzschüssel auf Stelzen sieht man türkisblaues Wasser: aus den Behandlungsräumen, vom Lounge-Bereich, aus dem mit neuesten Geräten ausgestattenen Trainingsraum und sogar aus dem Inneren ­­– dank teils offenem Boden und Brücken. Für noch mehr good vibrations sorgt der offene Blick in den Himmel im Innenkreis, und durch die offene Bauweise weht immer eine herrliche leichte Brise durch das Spa. Und: Die leichte Küchenausrichtung des Spa Corners hat der Gruppe den besten Lunch der Reise beschert, findet Yanika Zehnder, Senior Project Managerin bei Cosa Travel Ltd. aus Zürich.

Direkt am Morgen nach dem Nachtflug aus Zürich kann einem nichts Besseres passieren, als in den Genuß von "Be touched by the Ocean" zu kommen: Das eineinhalbstündige Verwöhnprogramm beginnt mit einer rituellen Fußwaschung auf dem Balkon. Von dem aus man übrigens gerade einen Teil der Gruppe beim Schnorcheln beobachten kann. Selbst die tibetanische Klangschale kann das fröhliche Gekicher nicht übertönen, das einem ein Grinsen ins Gesicht zaubert – passend zum vorher blind als Motto-Stein augewählten "Smile"! Die Wünsche, die man zu Beginn und Ende der Behandlung zugesprochen bekommt, haben etwas Spirituelles und machen Gänsehaut. Kräuterstempel und der perfekte Druck der Massage tun ihr Übriges und man schwebt im Entspannungshimmel – weit weg von den Gedanken an Covid-19!

Der Indische Ozean ruft

Glück auf und unter Wasser

Okay, zugegebenermaßen kann man wirklich nicht gerade behaupten, dass dies eine sehr stressige Reise war. Aber trotzdem war es immer noch eine Dienstreise für all die reisemutigen Touristiker, und das Glück ja ist laut Sprichwort mit den Tüchtigen. So kam es nicht von ungefähr, dass die Gruppe immer Glück hatte bei ihrem Programm auf und unter Wasser, wo sich nunmal das Abenteuer Malediven abspielt. Turtle snorkeling? Jep, die Schildkröten waren sofort zur Stelle. Dolphin watching? Ein bisschen Suchen und Herbeiklatschen, und schon waren sie da und haben das Boot trotz Platzregen begleitet. Sogar beim Frühstück konnte man die Tiere von seinem Platz aus fröhlich durch die Lagune springen sehen! Sundowner fishing? Meist hieß es "Sorry, just corals!", aber zwei Teilnehmer haben doch wirklich Fische gefangen (und natürlich wieder freigelassen!).

Crossroads Maldives


Neues Konzept, neue Chancen

Crossroads Maldives

Schon die teils kontroversen Rückmeldungen auf Social Media Posts der Teilnehmer zeigen, dass das Konzept von Crossroads für Aufruhr und Aufmerksamkeit sorgt einfach schon, weil es etwas ganz Neues für die Malediven ist. Ganz ehrlich? Was kann Ihnen als Reiseverkäufer besseres passieren als neue Ideen, mit denen man eine ganz neue Zielgruppe für eine aktuell stark nachgefragte Destination erreichen kann? Die nur 15 Minuten Speedboat-Transfer von Malé entfernte Zwei-Resort-Insel ist sicherlich nichts für den typischen ruhesuchenden Malediven-Urlauber oder Honeymooner. Mit den beiden vergleichsweise trubeligen Hotels SAii Lagoon Resort und Hardrock Hotel Maldives samt der verbindenden Marina ist Crossroads wohl eher etwas für Singles, Lady's Trips, Herrenausflüge oder auch für Paare, die ihre Zeit nicht ausschließlich zu zweit verbringen möchten. Wie wäre es mit der nächsten Bachelorette-Partyreise für Ihre Luxuskundinnen? Die beiden Fünf-Sterne-Hotels sind verhältnismäßig erschwinglich und bieten allerlei Entertainment, Kulinarik und Spaß mit maledivischer Sonnengarantie. Kulinarisch bleibt hier ganz sicher kein Wunsch unerfüllt: Trotz unfreiwilliger Verlängerung (Covid-Fehlalarm sei "Dank") und der Tatsache, dass jede Mahlzeit in einem anderen Restaurant eingenommen wurde, konnten die Teilnehmer beim besten Willen nicht alle vierzehn Locations und Küchenthemen ausprobieren. Unser Dank gilt dem Crossroads Sales-Team, das sich rührend um alle gekümmert hat!

“Crossroads mit seinen zwei Hotels und der lebendigen Marina ist alles andere als langweilig und etwas für Kunden, denen das Konzept One Island – One Resort zu langweilig ist. Damit allein hat es schon seine Berechtigung und definitiv Potenzial. Zudem ist es Luxus für Budgetbewusste!”
Manuel Burger · Team Manager Kuoni & Helvetic Tours

SAii Lagoon Resort


Malediven oder Karibik?

SAii Lagoon Maldives, Curio Collection by Hilton

Das zur Singha Gruppe gehörende und auf Familien ausgerichtete Resort verkauft sich aktuell am stärksten auf dem indischen, russischen und britischen Markt. Letzteres wundert doch ein wenig, zumal Briten aktuell nicht reisen dürfen. Aber man findet wohl Mittel und Wege … Das Design des Resorts, das für die Malediven ungewohnt auch zweistöckige Mehrzimmer-Gebäude hat, läßt einen kurz rätseln ob man in der Karibik gelandet ist: Bunt, verspielt, mit asisatischem Touch. Das Resort ist langgezogen und weitläufig, und spätestens wenn man zum Café del Mar Beachclub in der Marina möchte, schickt es sich an, dafür eines der überall rumstehenden Fahrräder zu nehmen. Übrigens kann man Fahrradfahren doch verlernen – die ein oder andere Schramme beweist es! Bei der obligatorischen Site Inspection einstimmig zur favorisierten Zimmerkategorie ernannt: die süßen, kleinen Beach-Villen mit direktem Strandzugang und einer (endlich mal!) wirklich durchdachten Außendusche. Diese kann man nämlich entweder durch die Indoor-Dusche oder direkt vom Strand aus erreichen.

Hard Rock Hotel Maldives


Endlich wieder tanzen!

Hard Rock Hotel Maldives

Preislich in der gleichen Kategorie wie das SAii Lagoon, aber ein ganz anderer Style! Wie es sich für ein Hard Rock Hotel eben gehört, begegnet einem überall Musik – von den unauffälligen aufgestickten Gitarren auf der Bettwäsche bis hin zur Soundanlage in jedem einzelnen Zimmer. Highlight der Site Inspection: die Rock Star Villa. Overwater, versteht sich. So cool, dass die Reisegruppe für die unfreiwillige Verlängerung auch bereit gewesen wäre, dort trotz nur einem einzigen Schlafzimmer gemeinsam einzuziehen – sei es mit Schlafsäcken oder gemütlichen Fatboys als Schlafstätte. Natürlich darf in einer solchen Anlage auch das Hard Rock Café mit Karaoke und Livemusik-Abenden nicht fehlen. Den Famtrip-Teilnehmern hat allerdings die Beach-Party mit DJ unter freiem Himmel und mit viel Abstand am besten gefallen. Wie gut tat das bitte, endlich mal wieder zu tanzen – und das auch noch mit den Füßen im Sand und mit einem Drink in der Hand?!

Conrad Maldives Rangali Island


Zwei Inseln – ein Resort

Conrad Maldives Rangali Island

Ehrlicherweise ist das Conrad Maldives Rangali Island ja kein neuer Insidertipp – aber das kann auch ein Vorteil sein. Vor 23 Jahren als erste internationale Marke auf den Malediven gestartet konnte man sich damals noch die Insel aussuchen. Ergebnis: Traum-Puderstrand, perfekte Lagune und eine üppig gewachsene Vegetation. Als Trendsetter hat sich das Resort immer behauptet – mit den ersten Wasservillen der Malediven, dem ersten Weinkeller, den ersten Glasböden und zuletzt mit dem High-End-Produkt The Muraka (siehe unten). Um mit der Hardware anderer Häuser auf Top-Level mithalten zu können, wurden die Villen und der Kids Club auf Rangalifinolhu kürzlich bereits renoviert, Rangali Island mit seinen Overwater-Suiten und -Villen folgt von April bis November 2021. Nicht nur das Produkt ist langlebig: Auch das Herz von Conrad Rangali, das Mitarbeiter-Team, ist teils schon seit der Eröffnung dabei. So kommt es nicht von ungefähr, dass momentan trotz der Pandemie täglich Buchungen eingehen. Zwar ist der DACH-Markt aktuell nicht mehr der wichtigste Quellmarkt, behauptet sich aber auf Platz zwei hinter Russland. Die Buchungen kommen – wie sollte es aktuell anders sein – wesentlich kurzfristiger mit sechs bis acht Wochen Vorlauf. Mit dem Konzept "Zwei Inseln – ein Resort", dem vielfältigen F&B-Angebot und gediegenem Entertainment erreicht man zwei Zielgruppen: Rangalifinolhu für Familien mit kleinen Kids und Teenagern und Rangali Island für Paare. Das Couples-Konzept soll nach der Renovierung noch stringenter umgesetzt werden – mit noch mehr Adults-only-Spots zusätzlich zu der bekannten Quiet Zone.

Conrad Maldives Rangali Island


Das wäre Ihr Preis gewesen!
Repräsentiert das Conrad Maldives Rangali Island: Ulli Fink von Ulli Fink Tourism Marketing

Digitale Stippvisite im Conrad Maldives Rangali Island

Wie das Schicksal zu heutigen Zeiten so spielt, durfte die stets gut gelaunte und reisewillige Truppe aufgrund eines Verdachtsfall eines Gasts im zweiten Resort nicht weiterreisen zum letzten ersehnten Highlight der Tour. Leider half weder beten noch betteln ­– aufgrund der behördlichen Bestimmungen konnte die Karawane trotz zusätzlicher negativer Tests und enthusiastischen Verlängerungsplänen nicht ins Conrad weiterfliegen. So schade! Denn für viele Reise-Profis wäre es der erste Flug mit einem Wasserflugzeug gewesen. Wohnen sollten alle in den neu renovierten Kategorien Deluxe Beach Villen oder den Grand Water Villas. Und Schnorcheln sollte es natürlich wieder gehen: im Süd-Ari-Atoll ein echtes Highlight dank der "Manta-Waschanlage" – einem Treffpunkt der Mantas, die sich dort ihrem Hygieneprogramm unterziehen. Ein rauschendes Beach-Event mit dem Conrad-Team sollte gefeiert werden, und last but not least standen eine Cocktail-Reception im Unterwasser-Restaurant Ithaa und die Besichtigung von The Muraka auf dem Programm ...

The Muraka


Gänsehaut-Feeling unter Wasser

Taucht selbst in die spektakuläre Residenz über und unter Wasser ein und entdeckt The Muraka im Video mit Sales Manager Thomas!

The Muraka

Besonders neugierig war die Gruppe natürlich auf The Muraka, und so fanden sich alle ein paar Tage nach Rückreise wieder per Zoom zusammen, um Conrad Rangali und die angeschlossene Luxus-Residenz zumindest virtuell zu besichtigen. Per Live-Übertragung führten General Manager Carla Puverel und Sales Manager Thomas Matrat durch die neue Deluxe Beach Villa und die so gespannt erwartete Residenz. Da wird das Herz dann noch einmal schwermütig, hätten alle das Highlight der Reise doch so gern besichtigt! Die Residenz feierte gerade zweijähriges Jubiläum und verzeichnete im Januar ein Buchungsplus von 76 Prozent zum Vorjahresmonat! Kein Wunder, bietet sie doch genau das, was aktuell voll im Trend liegt – viel Platz für Privatsphäre mit etwa 500 Quadratmetern über und unter Wasser und allem erdenklichen, schicken Schnickschnack. Wer mit dem privatem Wasserflugzeug anreist, braucht erst gar nicht in Berührung mit anderen Gästen kommen und landet direkt am eigenen Anleger. Ein paar Besonderheiten: die eigene Signature Bar mit All-inclusive-Drinks, wahlweise auch mit herbeirufbarem Mixologist. Eine Toilette, die sozusagen "Hi!" sagt, da sie den Deckel automatisch hochklappt, wenn jemand das Bad betritt. Und selbstverständlich die Unterwasser-Etage. Denn dort bietet einfach alles einen Rundumblick in die maledivische Unterwasserblick – das Bett, der begehbare Kleiderschrank, die Sitzecke und das Bad. Von einfach überall aus sieht man Fische, Mantas, Haie, Schildkröten und, und, und vorbei tauchen. Wer morgens im Bad lieber die Aussicht als das eigene müde Gesicht genießen möchte, klappt den Spiegel über dem Waschbacken auch noch einfach weg. Unfassbar gut durchdacht!

Fazit Auf die Frage nach dem Highlight der Reise kann Julia Winter, Team Managerin beim Malediven-Spezialisten Manta Reisen, sich kaum entscheiden:
"Die Gastfreundschaft der Malediver in dieser sicherlich für alle nicht einfachen Situation war unglaublich. Wie herzlich und großzügig wir aufgenommen wurden, was wir alles bekommen haben das ist nicht selbstverständlich. Und für ein paar Tage in einer so entspannten Kollegen-Gruppe die Umstände zuhause ausblenden zu können und gemeinsam auf andere Gedanken zu kommen, hat sooo gut getan. Die Malediven sind einfach mein persönliches Paradies!"