LuxusLive:

Alles auf Anfang im Como Castello del Nero!

Erlebt und erzählt von Cathrin Lührs

Bella Toscana – eine Landschaft wie gemalt!

Ankommen und auf der Stelle entspannt sein – damit kann nicht jedes Hotel punkten. Das Como Castello del Nero schafft das spielerisch, und hat dabei mit den sanften Hügeln der Toskana, die überall mit den markanten Zypressen gespickt sind, einen ganz besonderen Unterstützer. Kein Wunder, dass man von ausnahmslos allen Teilnehmerinnen des dreitägigen Fam Trips, zu dem Como Hotels & Resorts in das ehemalige italienische Schloss eingeladen hat, immer wieder hört: "Diese Landschaft sieht einfach aus wie gemalt!" Die vielen duftenden Lavendelbüsche, die sich über das Hotelgelände verteilen, sorgen zusätzlich für magisches Urlaubsgefühl in Bella Italia! In dieser Umgebung ist es einfach, den neuesten Como-Zugang genau unter die Lupe zu nehmen. Die Reiseprofis zählen zu den ersten Gästen im neuen Shambhala Retreat und prüfen auch dieses auf Herz und Nieren. Andiamo!

"Die Fahrt mit dem Fiat 500 war für mich Toskana-Feeling pur. Diese Tour, kombiniert mit dem Weingut, würde ich jedem empfehlen. Zusammen mit dem Essen vor Ort und der Weinprobe fühlt sich das sehr authentisch an.”
Katharina Weyers · Senior Travel Designer, Intosol

Das Zuhause der Luxusreise-Profis für die nächsten Tage


Como Castello del Nero
“Das Personal ist so aufmerksam, man hat einfach das Gefühl, als Gast auch wahrgenommen zu werden. Das ist genau das richtige Level an Freundlichkeit.” Sabine Berglez · Geschäftsführerin Reisebüro Berglez

Wissenvermittlung mal anders

Klar, lernen muss man auf einem Fam Trip auch etwas. Für die Reiseprofis geht es daher erstmal auf die Schulbank – zumindest im übertragenen Sinn. Allerdings eine, die man gut aushalten kann: Auf dem Programm steht eine Weinprobe im Kellergewölbe des Castellos. Allein das historische Ambiente lässt schon das ein oder andere "Wow" vernehmen, die Anzahl der verschiedenen Weinsorten (mehr als 1.000!), die hier lagern, tut ihr Übriges. Der Wissensdurst wird durch Hotel-Sommelier Amadeo gestillt, auf dem Stundenplan steht Chianti-Kunde. Mit unglaublich vielen Fakten vermittelt er, auf was es beim Chianti Classico zu achten gilt (nur echt mit dem schwarzen Hahn auf dem Etikett) und lässt die Gruppe die Unterschiede zwischen Chianti Classico, Chianti Classico Reserva und Chianti Classico Gran Selezione schmecken. Dazu Bruschetta, Prosciutto, Salame und italienischer Käse – fertig ist das perfekte Willkommens-Event! Übrigens: Auch für Gäste werden Wein- und Olivenölverkostungen im historischen Weinkeller mit dem fachkundigen Sommelier angeboten.

Den Geheimnissen der Zimmer und Suiten auf der Spur

Auch nach der ersten Nacht im Castello del Nero ist die Begeisterung groß. Geschwärmt wird vor allem über die Zimmer. Doch Gemeinsamkeiten zu finden scheint schwer, immerhin gleicht kein Raum dem anderen. Grund genug, zur Site Inspection aufzubrechen. Insgesamt 50 Zimmer bietet das historische Hotel, und wirklich jedes ist mit einem anderen Highlight ausgestattet. Ob hohe Decken mit weiß gestrichenen Holzbalken, ein Waschtisch vor einem Flügelfenster mit uneingeschränktem Toskana-Blick, Riesen-Terrasse mit traumhafter Aussicht oder historische Decken-Fresken – Auswahl gibt es zuhauf.

Obwohl Como das Haus schon Ende 2018 übernommen hat, steht erst jetzt die erste richtige Saison an. Im Jahr 2019 war nur für wenige Monate geöffnet, nach der Winterschließung hatte dann die Pandemie dem Castello einen Strich durch die Rechnung gemacht. Immerhin war dadurch Zeit genug, auch dem Spa – bei Como "Shambhala Retreat" genannt – einen ganz neuen Anstrich zu verpassen. Bis Mitte Juli wird auch noch an einem dritten Restaurant gewerkelt, neben dem La Taverna und dem Sterne-Restaurant La Torre. Zudem entsteht derzeit ein Pavillion neben dem Pool – als eine Art legeres Bistro, Pizza-Ofen inklusive. Gut zu wissen: Leger ist im Castello del Nero so ziemlich alles. Auch im Sterne-Restaurant gibt es absolut keinen Dresscode!

"Man denkt, ein altes Schloss ist eher für ältere Gäste geeignet. Das Castello del Nero richtet sich aber an viele Zielgruppen. Die Zimmerkategorien sind sehr vielfältig, das macht die Beratung etwas aufwändiger. Das fällt mir nach dem Aufenthalt hier aber nicht schwer." Eveline Weber · Head of Product Management, Elegant Travel
Sterne-Kochkurs: Como Shambhala Cuisine Lunch

Pasta-Tipps und das ultimative Tiramisú

Das Alter des Hotels macht natürlich seinen besonderen Charme aus. Kein Wunder, dass das Restaurant La Taverna in die ehemalige Schlossküche gebaut wurde. Und genau dort endet auch unsere Site Inspection. Jetzt schnell an den gedeckten Tisch? Fehlanzeige! Die nächste "Schulstunde" steht auf dem Programm. Zuständig ist dieses Mal kein geringerer als Küchenchef Giovanni Luca di Pirro persönlich, seines Zeichens Michelin-Sternekoch. Nach der flüssigen Chianti-Übungseinheit am Vorabend steht nun die hohe Kunst der Pasta-Zubereitung auf dem Plan. Giovanni demonstriert einmal, dann müssen die Reiseprofis ran und selbst ein Gericht der für die Como-Hotels typischen Shambhala-Wellness-Küche zubereiten. Schnell wird klar: Nudelteig kann ganz schön widerspenstig sein! Mit viel Spaß entstehen durchaus ansehnliche Tagliatelle, Parpadelle, Tortelli, Ravioli und Tortellini. Und geschmeckt haben sie himmlisch! "Mit einem Sternekoch zu kochen, der noch dazu so nahbar ist und seine Tipps gern weitergibt, ist schon etwas sehr Besonderes", lautet das Fazit von Michaela Kügler von Designreisen. Übrigens: Wie schnell das weltbeste Tiramisú gemacht ist, wissen die Reiseprofis jetzt auch. Wer flott arbeitet, ist in 15 Minuten fertig – und kann genießen!

Unterwegs in Bella Italia

Keine zehn Autominuten vom Castello entfernt trifft man auf kleine, malerische Dörfer wie etwa Barberino. Ideal, um zu bummeln und das besondere toskanische Flair auf sich wirken zu lassen. Einen Extra-Anreiz gibt es für den Spaziergang unter italienischer Sonne natürlich auch: echt italienisches Gelato! Und das ist so lecker, dass am letzten Abend nochmals für Nachschub gesorgt werden muss. Wer die umliegenden Städte erleben möchte, nutzt den Hotel-Shuttle. Der bringt die Gäste im täglichen Wechsel nach Florenz und Siena – und das kostenlos. Florenz liegt rund 30 Minuten entfernt, nach Siena braucht der Shuttle etwa 40 Minuten.

Aber auch direkt vom Hotel aus ist jede Menge möglich. "Man hat hier nicht das Gefühl, weit ab vom Schuss zu sein", sagt Reiseprofi Michaela Kügler. "Ich finde die Lage vom Hotel herausragend." Zu Recht: Zum Castello del Nero gehören jede Menge Ländereien, in denen es vier markierte Wanderwege gibt. Außerdem möglich: Radtouren, Ausritte, Trüffel-Touren oder Fahrten mit dem Heißluftballon über das Chianti-Gebiet.

Sundowner mit Hotelchef und Panorama

Authentische italienische Küche mit Wow-Effekt

Falls Sie es noch nicht wussten: Italiens Küche ist einfach göttlich! Und das gilt auch für die des Castello del Nero. Zum Champagner-Empfang mit Hotelchef Guiseppe Artolli auf der Panorama-Terrasse gibt es erstklassiges Fingerfood, im Michelin-Sterne-Restaurant La Torre verblüfft das Küchenteam von Giovanni Luca di Pirro die Gruppe mit einem salzig-herzhaften Küchengruß (getarnt als Macarons!), edlem Fisch und einem Dessert-Sortiment, dass man einfach nicht stehen lassen kann. Und natürlich immer dabei: Chianti Classico, der übrigens aus der Region rund um das Castello stammt, oder einer seiner roten und weißen Mitbewerber.

Nostalgie-Tour im historischen Fiat 500


Mehr Italo-Flair geht nicht!

Kleiner Trip in die Vergangenheit

"Wie süüüüüüüüß sind die denn?" Dieser Ausruf ertönt mehr als einmal, als die Reiseprofis ihr Gefährt des Tages entdecken. Mit schnuckeligen Fiat 500 aus den 1960 und 1970er Jahren geht es nach Castellina in Chianti. Für die knapp 18 Kilometer braucht man normalerweise etwa 20 Minuten. Mit den kleinen Knutschkugeln dauert die Reise entsprechend länger, denn mit einem flotten Motor sind sie nicht ausgestattet. Dafür aber mit einer riesigen Portion Nostalgie und – Spotify sei Dank – italienischen Klassikern im Ohr! Gemächlich ging es über toskanische Hügel und durch enge Kurven in Richtung Castellina. Und alle stellen fest: So ein Vintage Car zu fahren, ist gar nicht so einfach. Zum Bremsen braucht man sein ganzes Körpergewicht auf der Fußbremse plus einer Hand an der Handbremse, das Lenken ist schwergängig. Gestört hat das nicht, vielmehr sind sich alle einig: Diese Fahrt ist das Highlight der Reise!

Angekommen in Castellina haben die Fiat 500 Feierabend, für die Gruppe geht es per Landrover Defender offroad zu einem kleinen, recht unbekannten Weingut. Zufällig dran vorbei kommt man hier nicht, dabei lohnt es sich! Besitzerin Silvia versorgt die Gruppe bestens mit italienischen Spezialitäten, Guide Filippo von der DMC Tuscany Private Tours führt uns herum, zeigt uns die Olivenhaine und die Bienenstöcke. Auf die Oliven ist man auf La Piaggia, so heißt das Weingut, sehr stolz. Immerhin bescheren ihnen die kleinen Früchte regelmäßig die Auszeichnung des besten Olivenöls in der Kategorie "Extra vergine".

Premiere: Das neue Como Shambhala Retreat

Entspannung mit asiatischem Touch

Ein neues Spa schreit geradezu nach einem Test. Und am letzten Tag des Fam Trips ist es soweit: Auf alle Teilnehmerinnen wartet eine Signature Como Shambhala Massage. Das neue Shambhala Retreat, immerhin das erste asiatisch-inspirierte Spa der Toskana, wirkt mit seinen schlichten, grauen Wänden auf den ersten Blick etwas kühl. An der Decke des Empfangsbereichs hängen große weiße Leuchter, die wieder ein Stück zur Gemütlichkeit beitragen. Wettgemacht wird die minimalistische Einrichtung aber vom Spa-Team, dass die Teilnehmer warmherzig empfängt. Bevor es losgeht, müssen ein paar medizinische Fragen auf einem Zettel beantwortet werden. Wer mag, kann währenddessen einen Ingwer-Tee genießen.

Die Massage, die typisch für Como ist, ist absolut entspannend, das Massage-Team sehr zuvorkommend und professionell. Die wissen definitiv, was sie tun! Für die Como Shambhala Massage werden besondere Öle gemixt und sorgen damit für einen ganz besonderen Duft und ein traumhaftes Massage-Gefühl in einem abgedunkelten und dadurch gemütlichen Raum, erhellt nur durch Kerzenschein. Für das Como Castello del Nero wurde die Massage um das Como Shambhala Signature Ritual ergänzt. Es besteht aus einem Body Scrub, gemixt aus Meersalz, Lavendel aus dem Garten des Castellos sowie dem hoteleigenen Extra Vergine Olivenöl – die toskanische Wunderwaffe für alle Zwecke!

Der Minimalismus zieht sich durch das gesamte 1.000 Quadratmeter neue Spa, das von der Mailänder Star-Designerin Paola Nevone entworfen wurde. Insgesamt gibt es sieben Behandlungsräume davon zwei für Paare Saunen und Dampfbäder, einen Indoor-Pool mit Hydro-Funktion, Thermal-Suiten sowie ein großes Fitness-Studio und je einen Raum für Yoga und Pilates. Wer Bahnen ziehen will, kann das übrigens prima im Outdoor-Pool, der 25 Meter lang ist und noch dazu einen großartigen Ausblick auf die toskanischen Hügel bietet. Mit dem neuen Shambhala Retreat sind zudem auch neue Wellness Rituals aufgelegt worden.

Fazit zur Reise: Caroline von Sigriz, Sales Manager bei Rose Travel Consulting:
"Die Reise war insgesamt eine sehr runde Sache. Die Weinverkostung war prima zum Kennenlernen, der Kochkurs mit dem Sternekoch sensationell und sehr unterhaltsam. Im Hotel herrscht immer eine gute Atmosphäre, und man wohnt wirklich sehr traditionell toskanisch. Besonders schön sitzt man übrigens auf der Terrasse mit Panoramablick."