LuxusLive:

Saison-Eröffnung in Griechenland mit der Myconian Collection

Erlebt und erzählt von Melanie Haaß

Yassou – willkommen auf der Marilyn-Monroe-Insel!

Der Wind von Mykonos hat alle vom ersten Moment an begleitet, vor allem die Damen der zwölfköpfigen Fam-Trip-Gruppe. Denn schon beim ersten Schritt aus dem Flieger in die Sonne ließ er die Röcke fliegen – und schon hatte Mykonos einen neuen Spitznamen: die Marilyn-Monroe-Insel. Der Einladung von Mosaic Tourism Consulting sind die Teilnehmer von Top-Luxusreisebüros und -veranstaltern nur zu gern gefolgt, standen doch fünf gemeinsame Tage in einer Destination an, die es aller Voraussicht nach auch dieses Jahr unter die Gewinner der Sommersaison schaffen wird. Weiterer Pluspunkt: die Möglichkeit, alle Häuser der Myconian Collection auf einen Schlag zu erkunden.

Denn, das sei schon jetzt verraten: Der Reisedurst der Kunden ist immens. Von unterwegs wird fleißig auf allen Social-Media-Kanälen gespostet, und die Teilnehmer bekommen durch ihre Bilder und das vermittelte "Wir-sind-endlich-wieder-on-tour-Gefühl" zahlreiche Buchungsanfragen!

"Mykonos stand schon lange auf unserer Agenda! Als die Einladung von Myconian Collection kam, war es sofort klar, das ist die Chance alle Häuser zu sehen – da ist für jeden Kunden und fast jeden Geldbeutel etwas dabei.” Dirk Gowin · Gründer und Geschäftsführer Select Luxury

Das Zuhause der Luxusreise-Profis für die nächsten Tage


Myconian Ambassador
“Nach der Site Inspection im Myconian Ambassador war klar: Die Größe des Balkons spielt keine Rolle, sondern die tolle Aussicht. Und das relaxte Flair am Pool mit der dezenten Lounge-Musik ist Mykonos pur.” Lisa Ritter · RTS Agency bei Ulm

Myconian Ambassador

Das 2015 komplett neu renovierte Myconian Ambassador gehört zur Relais & Châteaux Gruppe und ist für vier Nächte das Zuhause der Teilnehmer.

Gleich am ersten Abend gesellt sich Vangelis Daktylidis, einer der vier Myconian-Söhne, zum Dinner dazu und plaudert kräftig aus dem Nähkästchen. Heiteres Grinsen ringsum, als er erzählt, dass der Alkoholverbrauch der Gäste momentan etwa dreimal so hoch ist wie vor Corona. Irgendwie erinnert das an zahlreiche Beiträge von Touristikern über virtuelle Weinproben & Co. mit einem Gläschen und dem Laptop auf der heimischen Couch im vergangenen Jahr… Und eine Herausforderung der letzten Saison scheint sich auch in diesem Jahr wieder abzuzeichnen: Walk-ins gehören inzwischen zum Tagesgeschäft. Das ist mal wirklich "Last Second", wenn bis zu acht Gäste am Tag an der Rezeption stehen und noch ein Zimmer haben wollen… !

Bestochen hat das Haus vor allem durch seinen Service und die wahnsinnig aufmerksamen und hinter ihrer Maske sicher auch lächendeln Mitarbeiter. Kaum auf dem Weg zum Pool kommt das Handtuch quasi geflogen, in der Sekunde, in der man sich eine schöne Lounge-Ecke auf der Pool-Terrasse ausgesucht hat, werden Eiskübel und Wasser automatisch geliefert. Aufmerksam schaut immer jemand aus dem Team, ob man Augenkontakt sucht, um Wünsche zu äußern. Der Knaller aus der Küche? Eigentlich alles, was die Gruppe während des Aufenthalts im Myconian Ambassador kosten durfte! Scherz beiseite, die Favoriten der Gruppe waren die Pasta Lobster, das Tuna Tataki und die Eggs Benedict aus der umfangreichen Frühstückskarte – selbstredend neben dem prickelndem Champagner am Buffet.

Aus der Welt der


Myconian Collection

News & Highlights von den Hotelbesichtigungen

Die Herausforderung, vor der die griechischen Hoteliers aktuell stehen, ist kaum vorstellbar. Beispiel Personalplanung: Treue Mitarbeiter, die schon bis zu fünfzehn Jahre für die Collection arbeiten, bekommt man zum Restart nur schwierig und teuer auf die Insel. Und dann weiß man nicht einmal, wie lange man ihnen einen Job bieten kann oder ob man ratzfatz wieder schließen muß. Jeder Mitarbeiter, mit dem die Reiseberater gesprochen haben, schwärmt von seinen Chefs, die sich rührend um das Personal kümmern und führen, indem sie mit bestem Beispiel vorangehen. Ihnen liegt das Hoteliers-Leben einfach im Blut, denn sie sind von der Pieke auf damit aufgewachsen. Das konnten die Teilnehmer sogar selbst erleben: bei der Baustellenbesichtigung des Panoptis Escape, als einer der Brüder höchstpersönlich mit dem Bagger werkelte.

Besichtig wurden alle Hotels in Elia und Mykonos-Stadt. Einen Favoriten auszuwählen, fiel der Gruppe merklich schwer, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Aber das zeigt auch den Vorteil: Beim Design der Häuser ist von klassisch bis ultra-stylish für jeden Kunden etwas dabei. Das Gleiche gilt für der Lage und die Dicke des Luxus-Portemonnaies. Im Trend liegen aktuell bekanntlich Buy-Outs, dafür eignen sich derzeit das Myconian Naia und ganz bald auch das Panoptis Escape, dem der LuxusInsider in dieser Ausgabe eine eigene Sneak Preview widmet (siehe nächste Seite).

Das Panoptis Escape ist übrigens nicht der letzte große Wurf der Myconian Collection. Für die Gruppe wurde ein großes Geheimnis gelüftet: Das nächste Projekt ist bereits in der Pipeline. Unterhalb von Korali hat die Familie schon wieder neues Land gekauft, um hier 2023 stadtnah ein High-End Boutique-Hotel mit nur vierzehn Zimmern zu eröffnen. Mit diesen neuen Projekten wird deutlich, was gefragt ist auf der Insel: mehr Qualität statt Quantität bei den Einheiten, Privatsphäre und ein durchgehend hohes Niveau.

"Mein Favorit ist nach wie vor das Utopia – diese Mischung aus natürlichen Materialien und puristischem Design. Und der Blick auf die Bucht ist einfach spektakulär!" Kristin Cramer · Senior Sales Manager Europa, Art of Travel
Coming up: Myconian O

Myconian O

Da sind sich ausnahmsweise alle einig: Das wird ein Selbstläufer! Das Myconian O liegt direkt am kleinen, wunderschön feinsandigen Strand von Ornos mit türkisblauem Wasser und bietet diverse stylishe und unter den Einheimischen dank köstlich-griechischer Küche sehr beliebte Tavernen. Hier verbringt auch die Daktylidis-Familie sehr gern die wenige freie Zeit, die sie sich gönnt. Auf der Baustelle (das Bild oben zeigt eins der beiden Mock-Up-Zimmer) bekam man live und in Farbe einen perfekten Eindruck vermittelt. Endlich ein Myconian-Collection-Haus mit direktem Strandzugang, ein bisschen Barefoot Luxury und Laid-Back-Chic!

Zwei Zimmertypen mit Größen zwischen 45 und 55 Quadratmeter in "White" mit hellem Interieur und Marmor oder als "Black"-Version – wie der Name schon sagt in dunklen Farben gehalten und mit Vulkangestein. Insgesamt 60 Zimmer sind geplant, 30 davon mit privatem Pool.

Schade nur, dass es in dieser Saison nicht mehr eröffnen wird. Aber die Teilnehmer haben sich bereits ganz selbstlos als Testgruppe vor der geplanten Eröffnung zum orthodoxen Osterferst 2022 zur Verfügung gestellt… !

Mykonos kann auch Kultur

Ein kleiner Trip in die Vergangenheit

Okay, wir geben zu: Touristiker lieben Partys! Aber auch ein bisschen Kultur darf es schon sein, und auch das ist auf der Luxusparty-Insel Mykonos möglich. Der Ausflug auf die Farm Rizes etwa hat die Gruppe kurzerhand um 100 Jahre zurückversetzt. Ein kleines bisschen Disneyland, aber sehr stilvoll und entspannt bekommt man hier einen guten Eindruck davon, wie das Leben damals auf der sehr armen und windigen Insel war. Und vor allem bekommt man ein köstliches lokales Mittag- oder Abendessen, kann einen Kochkurs belegen oder einen Ausritt mit Picknick am Strand machen.

Kultur pur stand dann am nächsten Tag auf Delos an – der Insel mit dem nachgewiesen strahlendsten Licht der Welt. Kein Wunder, galt sie doch anno dazumal als die Insel von Apollon, dem Gott des Lichts. Die 25 Minuten Fährüberfahrt betitelt die grandiose Reiseleiterin Amarylis als Zeitmaschine und versetzt alle Teilnehmer flugs um 2.000 Jahre zurück – trotz des großen Respekts vor den kommenden drei Stunden mit "alten Steinen" in der prallen Sonne. Aber Amarylis hat ihre Führung mit einer so lebendigen, vorstellbaren und witzigen Leichtigkeit und Leidenschaft gemacht, dass alle begeistert von den Ruinen waren! Nebenbei ein bisschen Touristiker-Trivia: Delos war dank steuerfreiem Hafen unter römischer Flagge der erste Duty-Free-Shop der Welt.

Ein kurzer gemeinsamer Abstecher noch nach Mykonos Stadt für einen Geheimtipp: das Cinema Dinner. In den normalerweise überfüllten pitoresken Sträßchen, die derzeit dank ausbleibender Kreuzfahrt-Tagesgäste sehr angenehm zu erkunden sind, stolpert man direkt über ein kleines Open-Air-Kino in einem wundervollen Garten. Touristen lassen es meist ignorant an der Seite liegen, aber bei Einheimischen ist die Oase mitten im Trubel sehr beliebt. Hier kann man Filme sogar mit Souvlaki-Spießen, Tzatziki und Co. genießen!

A little party never killed nobody


Vor allem nicht auf dieser Insel!

Ab in den Beach Club!

Sehen und gesehen werden lautet die Devise im angesagten Beachclub Scorpios. Entsprechend entdeckt man den ein oder anderen Z-Promi… Die Preise sind nicht viel höher als im Hotel naja, abgesehen von der 26.000-Euro-Champagner-Flasche, die wohl eher was für die in normalen Zeiten gern nach Mykonos kommenden Kataris ist, als für Toristiker-Gehälter. Die Truppe hätte hier gut versacken können, aber das Abschiedsessen mit Vangelis steht an. Auf besonderen Wunsch hin gibt es ein ganz spezielles Dinner: eine köstliche einfache Pita Gyros, haufenweise Tztaziki und griechischen Salat – lecker! Danach ging es noch einmal ins Nachtleben der Chora. Auch zu dieser Uhrzeit wieder mit überwiegend ruhigen Straßen, und einem entspannten Treiben in Bars und Restaurants.

Resumé zur Reise: Roman Melzer, Geschäftsführer und Reise-Designer Roman Traveldesign in Hamburg:
"Ich fand es ganz toll zu erleben, wie persönlich und mit Herzblut die Familie Daktylidis involviert ist. Das macht die Myconian Collection zu einem sehr nahbaren Produkt, dem man gern seine Kunden anvertraut."