ITB-Gastland 2026

Angola – Afrikas Rohdiamant

Das diesjährige ITB-Partnerland ist ein kleines Naturjuwel mit großem touristischen Potenzial. Was Angola zu bieten hat, zeigen wir Dir hier in einer Sneak Peak. Vorhang auf!

Foto: Angola Tourism Board @ Kleber Group

ITB-Partnerland Angola

Das diesjährige ITB-Partnerland ist ein kleines Naturjuwel mit großem touristischen Potenzial. Was Angola zu bieten hat, zeigen wir Dir hier in einer Sneak Peak. Vorhang auf!

Angola – In a Nutshell

Touristisch gesehen steckt Angola noch ziemlich in den Kinderschuhen – aber das Potenzial des Landes mit Portugiesisch als Amtssprache ist definitiv da. Die Lage des großen Landes, das immerhin 3,5 Mal so groß wie Deutschland ist, ist praktisch: Im Süden grenzt es an Namibia, im Westen an den Atlantik, im Osten an Sambia und im Nordosten an die Demokratische Republik Kongo. Zumindest die Nachbarn Namibia und Sambia könnten eines Tages gute Kandidaten für Rundreise-Kombis werden. Stand heute jedoch zählt Angola zu den am wenigsten erschlossenen Reiseländern Afrikas. Doch das Land hat einiges vor – und macht den Geldbeutel für Ausgaben in Sachen Tourismus weit auf.

Vor allem mit der Teilnahme an Messen möchte Angola auf sich und seine Naturschätze aufmerksam machen. Herzstück der Kommunikation ist der Slogan "Visit Angola – The Rhythm of Life". Die Regierung hat den Tourismus seit Jahren vorangetrieben und sieht ihn als festen Bestandteil der nationalen Entwicklungs-Strategie. Investiert werden soll vor allem in die Infrastruktur, in Ausbildung und in die internationale Vermarktung. Dazu gehört auch, ein Open-Sky-Abkommen voranzutreiben und Visa-Erleichterungen für bestimmte Staaten zu schaffen.

Hin kommt man nach Angola ab Deutschland ganz einfach: Lufthansa steuert mehrmals pro Woche ab Frankfurt die Hauptstadt Luanda direkt an. Über andere europäische Drehkreuze wie Brüssel, Lissabon, Paris, Wien und Zürich gibt es ebenfalls Verbindungen. Innerhalb Angolas bietet die Airline TAAG Flüge an, die größere Distanzen im sechstgrößten Land Afrikas überbrücken. Derzeit bieten wenige Veranstalter geführte Rundreisen in Angola an, im Landesinneren sollten Reisende noch keinen Top-Luxus erwarten – den gibt es jedoch in Form der Natur-Highlights. Und Manchmal zieht jedoch ein Hauch von Luxus durch die Landschaft: Der edle Luxuszug Rovos Rail fährt auf der Route Copper Trail über weite Strecken durch Angola und endet an den Victoria Falls in Sambia.

Foto: Angola Tourism Board @ Kleber Group

Kilometer

… Küstenlinie machen Angola zum Paradies für Strand- und Meeresfans. Einige der schönsten Strände liegen in der Provinz Benguela, darunter Baia Azúl (Foto oben).

UNESCO-Welterbe

… ist in Angola zu finden: die Ruinen der Königsstadt M’banza Kongo im Nordwesten. Dort finden sich Relikte der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Kongo.

Nationalparks

… und Naturschutzgebiete hat Angola im Angebot. Diese machen 12,6 Prozent des Staatsgebiets aus. Der größte ist der Parque Nacional de Mavinga im Süden des Landes.

What's to love

Foto: Angola Tourism Board @ Kleber Group

Die Natur-Highlights

Quasi unberührte Landschaften, Weite und krasse Kontraste: Angola ist vor allem für Reisende, die es ursprünglich mögen, ein ideales Ziel. Im Nordwesten finden sich die Kalandula-Wasserfälle (Foto), die sich 105 Meter tosend in die Tiefe stürzen – nach den Victoria-Fällen die zweithöchsten Afrikas. Es gibt Felsformationen wie die Miradouro da Lua, die wie eine Mondlandschaft anmuten und von deren Aussichtspunkt man das Meer sehen kann. Die Exklave Cabinda hat Regenwald und seltene Tierarten wie den Westlichen Flachland-Gorilla im Angebot, und auch die Namibe-Wüste ist bestens geeignet, besondere Landschaften und Tiere zu bestaunen. Südöstlich von Luanda ist die Felsformation Pedras Negras Pungo Andongo einen Besuch wert – genauso wie der Tundavala-Felsspalt bei Lubango, eines der geologischen Naturwunder Angolas. Und kann das Land auch Safari? Klar, und zwar im Kissama-Nationalpark südlich von Luanda. Hier tummeln sich Elefanten, Griaffen, Hippos, Zebras & Co. Dass die Kamera da zwingend ins Gepäck muss, ist logisch, oder?

Foto: 2026 Hilton

Die Unterkünfte

Wer in Angola komfortabel wohnen möchte, ist in der Hauptstadt Luanda, die stolze neun Millionen Menschen beherbergt, gut aufgehoben. Da Angola ein Portugiesisch-sprachiges Land ist es wundert es nicht, dass Portugals Edel-Hotelkette Sana mit der Top-Marke Epic Sana in Luanda vertreten ist. Das erste Fünf-Sterne-Hotel des Landes ist jedoch das 2019 eröffnete Intercontinental Luanda Miramar samt Rooftop-Pool und coolem Bar-und-Restaurant-Konzept. Künftig möchte auch Hilton in Angola mitmischen und plant, 2027 das Hilton Luanda Hotel Godinho (Foto) zu eröffnen – als Beachfront Property. Ebenfalls am Meer hat auch Marriott ein Haus der Marke Sheraton angekündigt, das noch 2026 eröffnet werden soll. Wer eine afrikanische Hotelmarke testen möchte, ist mit dem Palmeiras Suite Hotel in Luanda gut beraten. Außerhalb der Stadt locken eher Drei-Sterne-Unterkünfte. Die sind aber oft mitten in der Natur und bieten Mega-Views – wie die Pousada Quedas Duque de Bragança mit Blick auf die Kalandula-Wasserfälle.

Foto: Fabian/stock.adobe.de

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