Mosambik-Kombis für jede Zielgruppe
Afrika
Die mehr als 2.500 Kilometer lange Küste Mosambiks macht das Land zu einem Traumziel für luxuriösen Strandurlaub. Wer mehr als das möchte, bucht eine Safari-Kombi. Hier kommen Eure Inspirationen!
Mosambik-Kombis für jede Zielgruppe
Afrika
Die mehr als 2.500 Kilometer lange Küste Mosambiks macht das Land zu einem Traumziel für luxuriösen Strandurlaub. Wer mehr als das möchte, bucht eine Safari-Kombi. Hier kommen Eure Inspirationen!
Foto: Usama/stock.adobe.com
Kombi-Tipp für Gruppen
Santorini Mozambique, Bazaruto Bay
In Sachen Flair ist der Name hier Programm: Die Gebäude des Boutique-Resorts Santorini Mozambique sind weiß getüncht und erinnern sofort an die namensgebende Insel. Der Strand vor der Tür ist jedoch Mosambik-Style: Schon am Ufer erwartet die Gäste kristallklares Wasser mit besten Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen. Die edelste Unterkunft der insgesamt fünf Suiten und drei Villen ist die Villa Da Praia mit vier Schlafzimmern. Hier finden Freundesgruppen oder Mehrgenerationenfamilien Platz und können sich obendrein von einem Privatkoch samt Villa-Host verwöhnen lassen.
Kontakt für Reiseprofis: Das Reservierungs-Team des Hotels
Foto: Santorini Mozambique
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Bupenyu Lodge, Simbabwe
Landschaftlich bietet die Bupenyou Lodge das krasse Gegenteil zum Santorini Mozambique, denn sie befindet sich direkt an der Steilkante der Batoka Gorge oberhalb des Zambezi Rivers. Die Victoria-Fälle sind 28 Kilometer entfernt. Die Bupenyu Lodge bereichert Simbabwes Luxus-Portfolio seit Dezember 2025. Neben den elf schicken Suiten ist eine große Luxusvilla mit zwei Schlafzimmern buchbar. Sie ist durch ihren geräumigen Wohnbereich ideal für Freundesgruppen. Der absolute Hingucker ist das Design der Unterkünfte: Der Mix aus afrikanischem Dekor, edlen Oberflächen und modernen Möbel sorgt für den absoluten Sense of Place!
Kontakt für Reiseprofis: Das Reservierungs-Team der Lodge
Foto: Bupenyu Lodge
Kombi-Tipp für Familien
Kisawa Sanctuary, Benguerra Island
Ja, Mosambik kann auch Ultra Luxury! Kisawa Sanctuary ist ein Hideaway für alle, die Luxus am liebsten privat mögen. Das Resort liegt inmitten von 300 Hektar Küstenwald, Dünen und Strand im Bazaruto Archipelago National Marine Park. Darin tummeln sich nur 14 Bungalows in acht Residences und fünf Kilometern tropischer Küste. Die Unterkünfte sind geräumig und stellen die Gäste vor eine schwere Entscheidung: Private Pool oder ein Bad im Meer, das direkt vor der Zimmertür liegt? Neben drei Restaurants, Bars, Wine Cellar, Private Dining und Pizza Tuk Tuk setzt Kisawa stark auf Wellness: Das Natural Wellness Center bietet unter anderem Ayurveda, Yoga, Meditation und Sound Healing.
Kontakt für Reiseprofis: Florian Schaible, Managing Director der Repräsentanz Flospitality
Foto: Elsa Young
&
Singita Castleton, Südafrika
Hier ist teilen out – denn Singita Castleton ist eine Luxusvilla, die ausschließlich im Buyout vermietet wird. Und genau das macht sie so attraktiv für Familien, denn auf den Nachwuchs wird immer Rücksicht genommen und die Kids dürfen mit auf Safari. Für die gibt es sogar ein eigenes Programm, den Mini Game Rangers Course. Übernachten können im Singita Castleton bis zu zwölf Personen in sechs Cottages. Das Anwesen liegt im Sabi Sand Reserve an der Grenze zum Kruger Nationalpark. Hier ist die Chance, Leoparden zu sehen besonders hoch. Spannend: Singita plant, eine Lodge auf der Insel Santa Carolina im Bazaruto-Archipel in Mosambik zu eröffnen.
Kontakt für Reiseprofis: Lea Seguier, Sales Account Director Europe, Russia & CIS, Australia & New Zealand
Foto: Singita
Kombi-Tipp für Paare
Aman Karingani, Karingani Game Reserve
Ab 2027 hat Mosambik auch Luxus im Safari-Stil zu bieten: Aman Karingani liegt fernab der Küste im Landesinneren im 150.000 Hektar großen Karingani Game Reserve an der Grenze zu Südafrika. Die Lodge wird die erste Safari-Unterkunft von Aman mit 30 freistehenden Pavillons mit einem oder zwei Schlafzimmern und Privat-Pool. Für besonders anspruchsvolle Gäste gibt es zudem die Aman Residences mit drei bis sechs Schlafzimmern. Punkten möchte das neue Hotel mit der typischen Aman-Privatsphäre, luxuriösen Naturerlebnissen, mehreren Restaurants und natürlich einem Aman-Spa.
Kontakt für Reiseprofis: Layla Bahamonde, Global Sales EMEA
Foto: Courtesy of Aman
&
Lolelunga Private Reserve, Sambia
Die Lodge liegt im Nordwesten Sambias, auf einem 30.000 Hektar großen Privatreservat im Kaonde-Land, direkt am Ufer des Lunga River. Privatsphäre spielt hier eine große Rolle, den es gibt nur sieben Unterkünfte für maximal 14 Gäste, darunter Standardzimmer, Junior Suiten und eine Suite. Die Experiences vor Ort spielen sich allesamt in der Natur ab – von Pirschfahrten über Walking Safaris, Kanu- und Angelausflüge bis hin zum privaten Dinner unter dem Sternenhimmel. Für Entspannung sorgen ein Spa mit Behandlungsräumen, ein Pool mit Flussblick und ein Yoga-Deck. Highlight für Paare: Das Ngoma Deck kann auf Wunsch als privates Sleep-out unter freiem Himmel genutzt werden.
Kontakt für Reiseprofis: Jennifer Beattie, Director of Sales & Marketing der Zambia Luxury Lodges Collection
Foto: Lolelunga Private Reserve
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Foto: Abercrombie & Kent
Abercrombie feiert Neueröffnung in Kenia
A&K Sanctuary, die Boutique-Kollektion von Abercrombie & Kent, baut sein Ostafrika-Portfolio aus: In Kenia hat die Kitirua Plains Lodge am Rand des Amboseli National Park eröffnet. Sie bietet 13 Suiten, Kilimanjaro-Blick, Game Drives, ein Spa, ein Yoga Deck, ein Gym sowie All-Inclusive-Service. Außerdem wurde in Tansania das Ngorongoro Crater Camp innerhalb der Ngorongoro Conservation Area verlegt und komplett neu gestaltet. Das Camp umfasst zehn Tented Suites und liegt rund 25 Minuten von der Crater Descent Road entfernt.

Foto: Manta Resort
Manta Resort stellt Underwater Room vor
Gucken oder schlafen? Im The Manta Resort auf Pemba Island wurde der neugestaltete Underwater Room vorgestellt. Die schwimmende Unterkunft im Pemba Channel bietet ein Schlafzimmer unter Wasser sowie Wohnbereiche über der Wasseroberfläche. Die neue Version wurde für mehr Komfort, Sicherheit und langfristigen Einsatz im Meer entwickelt und verfügt über Panoramafenster, Klimatisierung, Belüftung und Hybridenergie. Cool: Die Einnahmen aus dem Underwater Room fließen in Riff-Restaurierung. und Community-Programme.

Foto: Natural Selection
Natural Selection weiht zwei Namibia-Camps ein
Das neue Nkasa Linyanti liegt als einziges Camp auf Nkasa Island im Nkasa-Rupara-Nationalpark und bietet sechs Tented Suites in einer privaten Konzession zwischen Kwando und Linyanti River. Und noch zwei Newbies: Das Hoanib Elephant Camp (Foto) liegt im abgelegenen Kaokoland mit zehn Zelten und Fokus auf Elefanten, Himba-Begegnungen und Wüstenerlebnisse. Und das Camp Sable Alley im Okavango Delta wurde umfassend renoviert. Alle Zimmer verfügen nun über private Plunge Pools und größere Decks.

Foto: Laba Laba
Laba Laba startet am Ngorongoro-Krater
Die neu eröffnete Laba Ngorongoro Lodge liegt direkt am Rand des Ngorongoro-Kraters in Tansania und ist die nächstgelegene Lodge zum Eingang des gleichnamigen Nationalparks. Das Haus entstand auf dem Gelände der früheren Rhino Lodge und verfügt über 20 Deluxe Suiten mit privater Lounge, Bad mit Badewanne, Dusche und Terrasse. Für die Gäste gibt es private Safaris mit Guides, auf Wunsch auch im Heißluftballon. Kulinarisch setzt die Lodge auf frische Bio-Küche, Buffets, Rotisserie-Gerichte und Desserts eines französischen Pâtissiers.

Foto: The LUX Collective/Holger Leue
LUX debütiert mit erstem Haus in Ruanda
Mit dem LUX Lake Kivu feiert The Lux Collective den Markteintritt in Ruanda. Das neue Boutique-Resort am Kivu-See hat 14 Zimmer, Suiten und Villen. Die Gäste können von dort zu Touren in die Nationalparks Volcanoes und Nyungwe starten. Zu den angebotenen Experiences gehören unter anderem Gorilla-Trekking, Wanderungen zur Napoleon-Insel und Kaffee-Erlebnisse. Bis 2028 soll der Rwanda Tourism Circuit der Hotelgruppe um drei weitere Resorts erweitert werden. Das Salt of Akagera ist bereits eröffnet worden.

Foto: Emma Jackson
Singita eröffnet renovierte Lodge wieder
Im südafrikanischen Kruger National Park ist Singita Lebombo nach einem Redesign wieder bereit für Gäste. Die Lodge liegt hoch über dem N’wanetsi River in einer privaten Konzession und wurde in Sachen Architektur und Erlebnisse weiterentwickelt. Neu sind unter anderem eine Conservation Lounge mit der Gallery of Treasures, ein interaktiver Nature Room sowie ein Wine Pavilion mit deckenhohen Regalen für Tastings und Private Dining. Das Innendesign greift stärker als bisher die Farben der Umgebung auf. Neue Fenster mit sorgen zudem für ein besseres Raumklima.
Ebola in Afrika: So ist die Lage
Im Mai gab es zuerst in der Demokratischen Republik Kongo einen Ausbruch mit dem potenziell tödlichen Bundibugyo-Ebolavirus. Die tatsächliche Zahl der Infizierten kann bis heute nicht eindeutig beziffert werden, es wird jedoch von bis zu 500 Ebola-Toten berichtet. Auch im Nachbarland Uganda gab es einen Ausbruch. Laut Auswärtigem Amt sind etwa 20 Fälle bekannt geworden, seit Mitte Juni stagniert diese Zahl. Die Grenze zwischen den Ländern ist seit Ende Mai geschlossen. In keinem anderen afrikanischen Land ist es seither zu neuen Ebola-Fällen gekommen. Bisher gab es für das Bundibugyo-Ebolavirus zudem keine wirksame Behandlungsmöglichkeit. Seit Anfang Juli laufen nun klinische Tests für zwei antivirale Therapieverfahren. Ebenfalls gut zu wissen: Mosambik ist in den vergangenen Monaten von Überschwemmungen betroffen gewesen. Das Auswärtige Amt weist derzeit darauf hin, dass Reisen über Land nicht immer uneingeschränkt möglich sind und verweist auf das Beachten der Anweisungen lokaler Behörden.

Frage an die Branche:
Eignet sich Mosambik als Luxusziel?
"Mosambik zählt für mich zu den spannendsten, aber noch immer unterschätzten Destinationen Afrikas. Viele Reisende haben das Land bislang nicht auf dem Schirm, was auch an den immer wieder aufkommenden politischen Unruhen der vergangenen Jahre liegt. Umso spannender ist die Entwicklung heute. Besonders der Gorongosa-Nationalpark erlebt eine beeindruckende Renaissance und entwickelt sich wieder zu einem der faszinierendsten Naturgebiete Afrikas. Bei Roman Traveldesign konzentrieren wir uns derzeit vor allem auf den Süden des Landes. Der Bazaruto-Archipel mit seinen traumhaften Stränden und exklusiven Lodges ist für uns eine perfekte Badeverlängerung nach einer Safari im südlichen Afrika. Für mich ist der Archipel einer der schönsten Luxusreiseziele im Indischen Ozean. Der Luxus zeigt sich hier nicht nur in den Hotels, sondern vor allem in der Natur, der unglaublichen Ruhe, den freundlichen Menschen und der Tatsache, dass man selbst an traumhaften Stränden oft kaum anderen Reisenden begegnet. Mit dem Kisawa Sanctuary zum Beispiel ist hier zudem ein Produkt entstanden, das sich aus meiner Sicht nicht hinter den großen Namen auf den Malediven oder Seychellen verstecken muss. Eigentlich ist in Mosambik alles spektakulär. Das beginnt schon bei der Anreise: Der Helikopterflug von Vilanculos über das türkisfarbene Meer und die weißen Sandbänke ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Ich habe auf Bazaruto selbst meinen Tauchschein gemacht und erinnere mich noch heute daran. Riffhaie, Schildkröten, intakte Korallenriffe und sogar Dugongs – eine der seltensten Meeressäugerarten der Welt – gehören hier tatsächlich zum Alltag. Was für mich aber fast noch mehr zählt, ist die Herzlichkeit der Menschen. Da die meisten Reisenden ohnehin über Johannesburg anreisen und dort oft eine Nacht verbringen, lässt sich Mosambik sehr gut mit einer Reise durch das südliche Afrika verbinden. Ob Südafrika, Botswana, Namibia, Sambia oder Zimbabwe – die Kombinationen bieten sich förmlich an."
Roman Melzer, Inhaber Roman Traveldesign (Porträt: privat)
Foto: TravelPhotoBloggers/stock.adobe.com